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Der Fellbeiner im Mittelpunkt

Ganz wichtig ist für uns, Sie zu den verschiedensten Fragestellungen kompetent zu beraten um damit optimale Verhältnisse für Ihren Fellbeiner zu schaffen.

Der Welpe kommt ins Haus

Morgen ist es also so weit. Der Welpe den man sich ausgesucht hat, soll nach Hause geholt werden. Der junge Hund ist mindestens so nervös so wie ihr. Im Alter von 11-12 Wochen hat er außer seiner Hundefamilie sowie den Zweibeinern, bei denen er gewölft (geboren) wurde, noch nicht viel von der Welt gesehen. Es ist ganz normal, dass der Welpe in seiner neuen Umgebung erstmal Angst hat. Das drückt er dadurch aus, daß er z. Bsp. nicht mitgehen möchte. Sei es, dass er nicht mehr aus dem Auto oder der Wohnung raus möchte. Er stemmt sich mit aller Macht gegen die Leine, daher macht es Sinn einem jungen Hund ein Geschirr anzulegen, damit man nicht zu sehr am Hals zerrt. Eine andere Art Angst zu zeigen ist, er presst sich flach auf den Boden. Da wir nicht möchten, dass unser Hund Angst hat, müssen wir sein Verhalten ignorieren und uns durchsetzen. Wenn wir ihn jetzt streicheln und ihn beschwichtigen dann würde er meinen, er verhält sich richtig und wir unterstützen ihn in seinem *falschen* Verhalten. (auch wenn es uns schwer fällt und er uns leid tut)

Gassi gehen mit unserem Welpen

Faustregel: 1 Min Gassigehen x Lebenswoche
Treppen sollte ein Welpe nicht gehen, bitte den Hund tragen. Ansonsten gilt: ein Hund hat 4 Beine bekommen also kann er auch laufen.
Wenn unser Welpe ängstlich auf größere und ältere Hunde reagiert, dann gilt auch hier, den Hund nicht hochheben, sondern wir sind sein Rudelführer und bieten im Schutz: er darf sich hinter uns stellen oder zwischen unseren Beinen Schutz suchen.

Stubenreinheit

Ein Welpe kann seinen Harndrang noch nicht so gut kontrollieren wie ein erwachsener Hund, daher muss man mit ihm öfter raus. Es empfiehlt sich, einen sogenannten Lösungspunkt auszuwählen, an dem der Hund *sich lösen kann*. Dieser Lösungspunkt sollte ein Stück Grünstreifen sein, der schnell zu erreichen ist. Alle 2-3 Stunden führt man den Hund nach Verlassen der Wohnung direkt dort hin und wartet bis er Pippi gemacht hat. Damit man mitbekommt wann der Hund nachts raus muss, kann man seinen Hund neben seinem Bett in einer Kiste/Karton schlafen lassen, aus der er nicht von alleine raus kommt. Er wird sein *Nest* nicht beschmutzen und sich bemerkbar machen. Ich hatte Glück und es war Sommer, sodass ich mit T-Shirt und Shorts ins Bett gehen konnte, um schnell fertig zu sein, wenn Cassy raus musste. Nach ein paar Tagen sollte der Hund wissen, dass unsere gesamte Wohnung (& Auto) zu unserem *Nest* gehört.